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Erfolgreiches Konfliktmanagement in Veränderungsprozessen

Badge

ausgestellt für Jasmin Ohlig am 23.06.2025 durch die Haufe Akademie

Empfänger:innen dieses Badges haben an einer betrieblichen Weiterbildung der Haufe Akademie teilgenommen. Die betriebliche Weiterbildung vermittelte profundes Wissen und Kompetenzen mit höchsten Anforderungen an Aktualität, Qualität und Praxisrelevanz. Ausgewählte Top-Referent:innen, State-of-the-Art Inhalte und erprobte Lerntransfertools befähigen die Empfänger:innen dieses Badges dazu, das vermittelte Know-how wirksam in die Praxis umzusetzen.

Typische Auslöser von Konflikten in Veränderungsprozessen

  • Digitalisierungsvorhaben, neue Softwaresysteme und veränderte Arbeitsprozesse.
  • Organisatorische Veränderungen, neue Rollen und unklare Verantwortlichkeiten.

Psychologische Mechanismen verstehen und anwenden

  • System 1 und System 2: automatische Reaktionen und reflektiertes Handeln.
  • Widerstand und Ärger als Schutz- und Warnreaktionen verstehen.
  • Selbstregulation und psychologische Sicherheit als Grundlage konstruktiver Gespräche.

Klarheit durch systematische Konfliktdiagnose

  • Konfliktquellen: sichtbare Positionen, Interessen und bedrohte Bedürfnisse.
  • Eskalationsgrad: Dynamik, Historie und wiederkehrende Muster.
  • Parteien: Intrapersonell, interpersonell, intra- und intergruppal sowie systemisch.
  • Konfliktstrategien nach Thomas-Kilmann: Durchsetzen, Nachgeben, Vermeiden, Kompromiss und Kooperation.

SCARF-Modell aus dem Neuroleadership: Konfliktursachen aufdecken

  • Status: Anerkennung, Kompetenz, Selbstwert und möglicher Gesichtsverlust.
  • Certainty: Klarheit, Orientierung und Vorhersehbarkeit.
  • Autonomy: Einfluss, Entscheidungsspielräume und Reaktanz.
  • Relatedness: Vertrauen, Zugehörigkeit und soziale Verbundenheit.
  • Fairness: Gerechtigkeit, Gleichbehandlung sowie wahrgenommene Gewinne und Verluste.

Gezieltes Konfliktmanagement

  • Konflikte frühzeitig erkennen, einordnen und eingrenzen.
  • Interventionen passend zur Konfliktursache auswählen.
  • Konfliktgespräche mit dem SBI-Modell strukturiert führen.
  • „Choose your battle“: Nicht jeder Konflikt muss vollständig aufgelöst werden.