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Lohn- und Gehaltsbuchhaltung

Badge

ausgestellt für Birgit Bachmann am 29.07.2026 durch die Haufe Akademie

Empfänger:innen dieses Badges haben an einer betrieblichen Weiterbildung der Haufe Akademie teilgenommen. Die betriebliche Weiterbildung vermittelte profundes Wissen und Kompetenzen mit höchsten Anforderungen an Aktualität, Qualität und Praxisrelevanz. Ausgewählte Top-Referent:innen, State-of-the-Art Inhalte und erprobte Lerntransfertools befähigen die Empfänger:innen dieses Badges dazu, das vermittelte Know-how wirksam in die Praxis umzusetzen.

Lohn- und Gehaltsbuchhaltung in der Praxis

Grundlagen der Entgeltabrechnung

  • Lohnarten und Lohnartengruppen: laufende Bezüge, Einmalzahlungen, geldwerte Vorteile, Sachbezüge, Netto-Bezüge und Netto-Abzüge.
  • Brutto-/Netto-Abrechnung: Aufbau und Zusammenspiel von steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Abzügen.
  • Beschäftigungsarten: Minijobs, kurzfristige Beschäftigung, Trinkgelder und Bedienungsgelder.
  • Lohnsteuer und Sozialversicherung: Einordnung der Lohnbestandteile und Auswirkungen auf die Abrechnung.

Typische Lohn- und Gehaltsbestandteile

  • Lohn und Gehalt.
  • Vermögenswirksame Leistungen.
  • Urlaubsgeld.
  • Steuerfreie und pauschal versteuerte Vergütungsbestandteile.
  • Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit als kompakter Praxisblock.
  • Arbeitgeberdarlehen und Vorschüsse als kurzer Einordnungspunkt.

Reisekosten, Auslagenersatz und Bewirtung

  • Dienstreisen aus Sicht von Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen.
  • Reisenebenkosten, Fahrtkosten und Auslagenersatz.
  • Kosten der Verpflegung, Verpflegungsmehraufwand und Kürzungen.
  • Bewirtungskosten auf Dienstreisen / Bewirtungskosten ohne Dienstreise.
  • Vorsteuerabzug und Beleganforderungen bei Auslagenersatz.

Geldwerte Vorteile, Sachbezüge, Verpflegung und Unterkunft

  • Belegschaftsrabatte und Personalrabatte.
  • Sachbezüge und Warengutscheine.
  • Essenszuschüsse, Essensmarken und Kantinenmahlzeiten.
  • Unterkunft und Verpflegung als Sachbezug.
  • Werkswohnung, Wohnung und Unterkunft: Abgrenzung und Behandlung als geldwerter Vorteil.
  • Kindergartenzuschuss, Erholungsbeihilfe und weitere steuerfreie Bausteine.

Mobilität und Dienstfahrzeuge

  • Fahrtkostenzuschüsse für Fahrten Wohnung – erste Tätigkeitsstätte.
  • Jobticket und BahnCard.
  • Firmenwagen, Elektro-/Hybridfahrzeuge und Eigenanteile.
  • Job-Bike / Dienstrad mit On-top-Überlassung und Entgeltumwandlung.

Entgeltabrechnung, Lohnjournal und Buchungsliste

  • Praktische Umsetzung im Entgeltabrechnungsprogramm: jede im Seminar behandelte Lohnart mit ihren Auswirkungen in Entgeltabrechnung, Lohnjournal, Buchungsliste und Finanzbuchhaltung nachvollziehen.
  • Entgeltabrechnung lesen: Brutto, Steuer, Sozialversicherung, Netto-Bezüge, Netto-Abzüge und Auszahlungsbetrag.
  • Lohnjournal verstehen: Einzelabrechnung, Monatssummen und Kontrollsummen.
  • Buchungsliste verstehen: Buchungsbeleg, Kontierung der Lohnarten und Übergabe an die Finanzbuchhaltung.
  • Personalkonten in SKR 03 und SKR 04.
  • Anforderungen der E-Bilanz an die korrekte Kontierung.
  • Buchungsliste für einzelne Mitarbeitende und für alle Mitarbeitenden in Summe.
  • Übergabe und Verbuchung der Lohndaten in der Finanzbuchhaltung: Zeitpunkt, Buchungstexte, Schnittstelle und typische Fehlerquellen.

Abstimmung zwischen Entgeltabrechnung und Finanzbuchhaltung

  • Lohnkonten mit der Finanzbuchhaltung abstimmen.
  • Verrechnungskonto Lohn und Gehalt.
  • Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt.
  • Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer, Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag.
  • Verbindlichkeiten soziale Sicherheit.
  • Einbehalte von Arbeitnehmenden, Vermögensbildung, bAV, Pfändungen und sonstige Nettoabzüge.
  • Umlage U1/U2: Erstattungen und Zuordnung.
  • Vorfälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge und Restbeitragsschuld.
  • Kontenklärung, Differenzsuche und Best-Practice-Monatsroutine.

Zusatzinformationen und Nachschlageblöcke

  • AAG-Erstattungen U1/U2.
  • Betriebsveranstaltungen und Dienstjubiläum.
  • Kundenveranstaltungen mit Arbeitnehmerbezug.
  • BG-Pflicht einzelner Lohnarten und Meldelogik zur Berufsgenossenschaft.
  • Künstlersozialabgabe als kurzer Hinweis im Entgeltbereich.
  • GoBD und DSGVO nur, soweit sie Dokumentation und Aufbewahrung der Entgeltunterlagen betreffen.

Anlagen, Checklisten und Transfer

  • SFN-Zuschläge kompakt; vertiefte Erläuterung in den Anlagen.
  • Pfändung eines Arbeitnehmers in der Entgeltabrechnung.
  • Kündigung / Austritt eines Arbeitnehmenden als abrechnungs- und buchungsbezogener Praxisfall.
  • Personal- und Pensionsrückstellungen als Zusatz- und Nachschlagebereich.
  • Checklisten, Arbeitsabläufe und Mini-Fälle zur Nacharbeit.
  • Transferfragen für Lohn, Personal, Finanzbuchhaltung und Rechnungswesen.